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Umweltproduktdeklarationen EPDs

Um die Umweltauswirkungen unserer Produkte transparent und vergleichbar darzustellen, nutzen wir Umweltproduktdeklarationen (EPDs). Sie liefern standardisierte, unabhängig verifizierte Informationen über die ökologische Performance eines Produkts über den gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung oder zum Recycling.


Unsere EPDs basieren auf internationalen Normen wie EN 15804 und ISO 14025 und schaffen eine verlässliche, wissenschaftlich fundierte Datengrundlage.


Damit fördern wir Transparenz und ermöglichen fundierte, nachhaltige Entscheidungen für unsere Kunden, Partner und Stakeholder.

Die Lebenszyklus-Analyse (LCA) unserer Liner

Um die volle Transparenz über Umweltwirkungen in dem gesamten Lebenszyklus zu bekommen, hat RELINE gemeinsam mit dem externen Partner Fraunhofer UMSICHT eine umfassende Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment: LCA) durchgeführt.

Dabei werden die Umweltauswirkungen unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg betrachtet – von der Rohstoffgewinnung und Produktion über Einbau und Nutzung bis hin zur Entsorgung oder Wiederverwertung.
 

Hier gehts zum wissenschaftlichen Artikel über Umweltauswirkungen einer grabenlosen Sanierung mit UV Linern und einer offenen Sanierung mit Betonrohren:

Ecological comparison of wastewater pipe rehabilitation with glass fiber liners compared to replacement with new concrete pipes in Germany - ScienceDirect

Im Fokus stehen dabei nicht nur Treibhausgasemissionen. Die Analyse berücksichtigt auch weitere Umweltaspekte wie Ressourcenverbrauch, Wasserverbrauch, Ozonbildung oder Bodenversauerung. 


Die Ergebnisse zeigen eindeutig: Die größten Umweltauswirkungen unserer Produkte in der Cradle-To-Gate-Phase entstehen zu 42% durch die CO2e-Emissionen (GWP) und den Ressourcenverbrauch mit weiteren 40%.


Eine genauere Betrachtung der Lebenszyklusphasen  zeigt außerdem, dass der größte Anteil an Emissionen mit über 90% in der Rohstoffgewinnung und somit in den Produktmaterialien selbst steckt. 


Die Emissionen, die während der Herstellung und dem Transport zur Baustelle anfallen spielen mit 8% eine deutlich geringere Rolle innerhalb der Cradle-To-Gate-Betrachtung.

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CO₂-Fußabdruck des DN300 Alphaliner
Umweltauswirkungen des DN300 Alphaliner

Cradle-To-Gate-Berechnung. Diese Werte gelten für Liner der Nennweiten DN150 bis DN300 mit einer Wandstärke von bis zu 5,1 mm.

Rolle der Materialien

Wenn man nun über die Cradle-To-Gate-Betrachtung hinaus geht und die Installations-Phase mitbetrachtet, machen die LCA-Ergebnisse deutlich, dass Umweltauswirkungen der Installation vernachlässigbar sind. Nur 7 % der gesamten Umweltauswirkungen stammen aus der Produktinstallation, während 93 % auf die Produkt-Materialien und die Produktion entfallen (Cradle-To-Gate).

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Die meisten Umweltauswirkungen innerhalb der grabenlosen Sanierung entfallen auf das Produkt und nicht die Installation.

Umweltvorteile der grabenlosen Sanierungstechnologie

Die vergleichsweise geringe Umweltbelastung während der Installation ist ein wesentlicher Vorteil der grabenlosen Sanierungstechnologie. Im Vergleich zu herkömmlichen offenen Bauweisen lassen sich bei vollständigen Sanierungsprojekten Umweltbelastungen insgesamt um etwa 50 bis 80 % reduzieren.
Da die Umweltauswirkungen der Installation bereits vergleichsweise gering sind, liegt der wichtigste Hebel für die Dekarbonisierung der grabenlosen Sanierungs-Branche vor allem in der Reduzierung der produktbezogenen Emissionen, also der Product-Carbon-Footprint (PCF) – Reduktion.

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CO₂e-Emissionen von GFK-Liner und Betonrohren im Vergleich

Eine grabenlose Sanierung mit einem GFK-Liner ermöglicht im Vergleich zu einer Sanierung mit Betonrohren eine Reduzierung der CO₂e-Emissionen um bis zu 77 %

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