Net Zero beginnt im eigenen Betrieb
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Die Dekarbonisierung entwickelt sich zu einer strategischen Kernaufgabe produzierender Unternehmen. Steigende regulatorische Anforderungen, volatile Energie- und Rohstoffmärkte sowie wachsende Erwartungen entlang der Wertschöpfungsketten verändern die Rahmenbedingungen der Industrie grundlegend. Gleichzeitig wird deutlich: Die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Produktion ist längst nicht mehr ausschließlich eine Frage der Compliance, sondern ein entscheidender Faktor für Zukunftsfähigkeit, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Vor diesem Hintergrund verfolgt RELINE seit mehreren Jahren einen konsequenten Transformationsplan zur Reduktion der eigenen Treibhausgasemissionen. Die aktuellen Ergebnisse des Nachhaltigkeitsberichts 2025 zeigen, dass das Unternehmen bei der Dekarbonisierung des eigenen Betriebs deutliche Fortschritte erzielt hat und seine operativen Scope-1- und Scope-2-Emissionen seit dem Basisjahr 2020 um rund 70 % reduzieren konnte — von 1253 tCO₂e auf 376 tCO₂e im Jahr 2025.

Mit verbleibenden 376 tCO₂e im Jahr 2025 machen die direkten betrieblichen Emissionen inzwischen nur noch einen sehr geringen Anteil des gesamten Corporate Carbon Footprints aus. Die Entwicklung verdeutlicht, dass substanzielle Emissionsreduktionen insbesondere dort möglich sind, wo Dekarbonisierung nicht als Einzelmaßnahme verstanden wird, sondern als langfristiger Transformationsprozess mit klaren Prioritäten und strukturierten Investitionen.
Ein zentraler Hebel der bisherigen Entwicklung liegt im Umbau der Energieversorgung. RELINE setzt bereits seit mehreren Jahren vollständig auf erneuerbaren Strom an seinen Standorten und hat damit einen wesentlichen Schritt zur Dekarbonisierung energieintensiver Prozesse vollzogen. Parallel dazu wurde die Wärmeversorgung teilweise von fossilen Energieträgern auf Holzpellets umgestellt. Insbesondere im industriellen Mittelstand zeigt sich zunehmend, dass die Transformation der Wärmeversorgung ein entscheidender, zugleich jedoch häufig unterschätzter Faktor bei der Reduktion operativer Emissionen ist.
Darüber hinaus rückt die Elektrifizierung betrieblicher Mobilität stärker in den Fokus. Da mobile Verbrennung weiterhin einen wesentlichen Anteil der verbleibenden Scope-1-Emissionen verursacht, verfolgt RELINE einen klar definierten Fahrplan zur sukzessiven Umstellung der Fahrzeugflotte auf emissionsfreie Antriebstechnologien. Die Elektrifizierung des Fuhrparks gilt branchenübergreifend als einer der wirkungsvollsten Hebel zur weiteren Reduktion direkter Emissionen – insbesondere dort, wo erneuerbarer Strom bereits integraler Bestandteil der Energieversorgung ist.
Die bisherigen Fortschritte markieren gleichzeitig einen strategischen Wendepunkt innerhalb der Dekarbonisierung. Während direkte betriebliche Emissionen zunehmend kontrollierbar werden, rücken die indirekten Emissionen entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette stärker in den Mittelpunkt. Für viele Industrieunternehmen liegt genau hier die nächste große Herausforderung der Transformation: Transparenz über Scope-3-Emissionen zu schaffen, Lieferketten resilienter zu gestalten und Emissionsreduktionen gemeinsam mit Partnern und Zulieferern voranzutreiben.
RELINE verfolgt deshalb einen langfristigen Dekarbonisierungsplan mit klar definierten Zwischenzielen. Das Unternehmen strebt an, bis Ende 2027 klimaneutral im eigenen Betrieb (Scope 1 und 2) zu erreichen und die verbleibenden direkten Emissionen konsequent weiter zu reduzieren. Gleichzeitig versteht RELINE Dekarbonisierung nicht ausschließlich als Klimaschutzmaßnahme, sondern als Teil einer umfassenden Zukunftsstrategie, die Energieeffizienz, technologische Innovation, Versorgungssicherheit und nachhaltige Wertschöpfung miteinander verbindet.
Die industrielle Transformation hin zu Net Zero wird in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen, technologische Weiterentwicklungen und neue Formen der Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfordern. Unternehmen, die frühzeitig belastbare Transformationspfade etablieren und Dekarbonisierung strategisch verankern, schaffen nicht nur ökologische Vorteile, sondern stärken auch ihre langfristige Wettbewerbsposition in einem sich zunehmend wandelnden Marktumfeld.
Details zur Klimastrategie und zum vollständigen Transitionsplan finden sich im Nachhaltigkeitsbericht 2025.
Den Nachhaltigkeitsbericht finden Sie im neuen Bereich „Nachhaltigkeit“ auf unserer Website: sustainability.relineeurope.com
Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Kontakt
RelineEurope GmbH
Marina Schirrmann
Senior Sustainability Officer
Tel: +49 1712708260
Über RELINE
Die 2009 gegründete RelineEurope GmbH stellt an ihrem Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Rohrbach GFK-Schlauchliner wie auch die passende UV-Technologie für deren Aushärtung auf der Baustelle her. RELINE ist der weltweit einzige Hersteller, der die GFK-Schlauchliner sowie das dazugehörige Equipment aus einer Hand anbietet. Eine weitere Besonderheit ist die hauseigene Produktion von Glasfasermatten. Darüber hinaus ist das Unternehmen in Japan, Indien und den USA aktiv.






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